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Es tut weh,
die besten Freunde zu belügen,
es schmerzt,
die Scheinheiligkeit, die man so sehr hasst,
selbst anzuwenden
- aus Angst
Angst vor der Reaktion
die Freundin aus dem Sog gezogen,
und selbst die ganze Zeit gelogen,
selbst viel zu tief, um zu begreifen,
den tod einfach so von sich zu streifen,
denn viel zu viel verbindet uns,
dass ich einfach schluss machen könnte


Angst
Die Angst vor dem Morgen...
Die Angst als Versager dazustehen...
So wie es jeden Tag passiert...
So wie ich es fast jeden Tag feststellen muss...

Von anderen deswegen ausgelacht...
Den Schmerz in ein unsichers Lächeln vergraben...
In ein tiefes stilles Schweigen...
das hilft darüber hinweg zu kommen...

Ich falle, so tief kann ich gar nicht schauen...
Die Angst vor mir selbst, lässt alles noch tiefer und dunkler erscheinen...
Die totale Verzweifelung...
Die Feststellung des "nichts seins"...

Tränenrote Augen, die das Leben versüßen...
Blutrote Bäche, die versuchen den Schmerz zu lindern...
Jeden Morgen doch, wird die gewohnte Maske aufgesetzt...
und keiner wird je davon erfahren...



Die Stille im Herzen,
wer kennt sie nicht.
Keiner da, der dir hilft, dich versteht,
du bist ganz allein, hilflos.
Du siehst keine Weg mehr,
oder willst keinen mehr sehen.
Nur noch ein Schritt scheint möglich zu sein,
auch wenn er schwer und falsch zu sein scheint,
auch dein Herz sagt dir nicht was zu tun ist,
denn es ist still, leer, tod.


Was bringt mir die Sonne,
wenn Wolken sie verdecken.
Was bringt mir mein Lachen,
wenn es von Tränen ablenkt.
was bringt mir meine Stimme,
wenn ich nicht sprechen kann.
Was bringt mir das Gute,
wenn es im Dunkel untergeht.
Was bringt mir die Nacht,
wenn ich nicht schlafen kann.
Was bringt mir die Zukunft,
wenn die Vergangenheit mich beherrscht.
Was bringt mir mein leben,
wenn es so verläuft?


ein verbrecher wird an einen baum gefesselt
will sich losreisen
zu stark sind die fesseln
will weggrennen
will vergessen
will neu beginnen
ist schuldig

ich bin an meine vergangenheit gefesselt
will mich losreisen
zu stark sind die fesseln
will wegrennen
will vergessen
will neu beginnen
bin ich schguldig?
was habe ich verbrochen?


Ich schreie,aber man hört keinen Laut.
Ich weine,aber niemand sieht es.
Ich verletze mich,aber keiner achtet darauf.
Ist diese Welt blind??



Abgestorben
Spüre nichts mehr; fühle mich einfach nur noch leer.
Wie tot – total zerstört. Da ist nichts mehr, was mir gehört.
Gefangen in der Vergangenheit; selbst in der Zukunft seh ich nur Dunkelheit
Immer die Maske auf; das wahre Gesicht kommt nur selten heraus.
Schreie in den Träumen, doch ich kann sie nicht deuten.
Am nächsten Morgen zurück in der Wirklichkeit. Aber hier gibt es auch keine Sicherheit.
Blicke um mich, sehe Menschen und alle sind sie fröhlich.
Doch ich kann es nicht, denn die Depression beherrscht zur Zeit mich.
Trüb sind die Gedanken nur, kein Licht in Sicht auf weiter Flur.
Ich bin ständig so traurig und kraftlos. Verdammt was ist nur mit mir los?



Schmerz

Ich sitze da, versuche herauszufinden, was mit mir los ist.
Aber da kommt keine Erkenntnis, denn ich weiß nicht mehr wer ich bin.
Mir laufen die Tränen übers Gesicht, ich halte das Messer in der Hand und frage mich immer wieder, warum ich mir das antue.
Die Klinge gleitet über meine Haut, erst ganz vorsichtig, aber dann packt mich die Wut und sie geht tiefer ins Fleisch hinein.
Das Blut fließt, aber ich habe immer noch nicht genug.
All die aufgestauten Gefühle, der Hass, der Schmerz und die Angst vor mir selbst kommen hoch – sie bahnen sich durch meine Tränen ihren Weg.
Ich bin so müde, so müde des Kämpfens und des Lebens.
Ich will mich aufgeben, mich fallen lassen und nie wieder aufwachen.
Genug von alledem.
Aber ein letzter Lebenswille ist wohl immer noch da, denn irgend wann lege ich das Messer beiseite und ich werde ruhig. Eine Stille umgibt mich in diesem Moment und ich habe wieder ein paar Stunden der Ruhe gewonnen.

Aber wie lange noch?



HOFFNUNG(-SLOSIGKEIT)?


Die Klinge an der Ader
Bereit zum letzten Schnitt
Dem letzten von Dutzenden
Niemand sah die Wunden
Ignorierten sie
Ignorierten mich
Sie sahen nicht wie sie mich mit ihrer Demut zerstörten
Erkannten weder meine Pein
Noch mein Streben nach Akzeptanz
Zertraten meine Hoffnung
Erschlugen mein inneres Kind


Niemand hörte die stummen Schreie meiner zerstörten Seele
Sind sie alle taub?
WARUM bin ich egal?
Eine Närrin?
Ein Nichts?
Ich fragte die Welt
Bin ich Klug? – Nein
Bin ich schön? – Nein
Bin ich liebenswert? – Nein
Bin ich lebenswert? – Ja


WARUM soll ich denn leben
Wenn meine Existenz euch stört?
Wenn ihr mich hass, demütigt, ignoriert?
Wollt ihr mich leiden sehen
JA, kam die Antwort
WARUM?
Einer muss das Opfertier sein
Das Hassbild der Gesellschaft
So lautet das ungeschriebene Gesetz des Lebens

ICH WILL ES NICHT MEHR SEIN!

Schrie ich unter Tränen
Die Klinge tief in mein Fleisch drückend
Bereit es endgültig zu beenden
Du bist zu schwach
Du kannst es nicht
Schrie die Welt im Chor


Welch schreckliche Erkenntnis überkam mich
Sie hatten recht
Ich BIN zu schwach
Werde ewig an dieses Leben, diese Verdammnis gefesselt sein
Die blutbefleckte Klinge fiel zu Boden
Mein weißer Körper neben sie
Zusammengekrümmt und weinend


Voll Trauer!
Voll Schmerz!
Voll Hass!
Voll Angst!
Voll Hoffnung!




ANGST

ich verstecke die Narben, fühle Angst jemand könnte sie entdecken. Ich träume,
erschrecke, jemand spricht mich an.

Mir wird warm.
Eine Lüge, mir muss was einfallen.
Nur was?
Eine Katze, ein Vogel,
wem nur soll ich geben die Schuld? Ich werde rot, denke an das Blut, sage irgendwas.

Hoffe mir wird geglaubt.
Ob ich nun in Ruhe gelassen werde?
Werde ich noch mal gefragt?
Ständig diese Angst.

Ich will nicht lügen,
kann das Geschehene nicht rückgängig machen.

Traue mich nicht, die Wahrheit zu sagen.......habe Angst!



Heute
Heute,
ist mir wieder alles zuviel.
Heute,
hab ich mal wieder schlecht geträumt.
Heute,
möchte ich am liebsten,
nicht vorhanden sein.
Heute reizt es mich,
das zu tun,
von dem ich dachte,
ich hätte es unter Kontrolle.
Heute,
ist es mir egal,
was andre dazu sagen.
Den der,
den ich damit enttäusche,
bin eigentlich ich.



Zur Zeit keine Zeit

Sie hätte ihm so gerne
etwas erzählt,
über ihre Gedanken, ihre Gefühle,
ihre Nöte und Freuden.
Er hatte seine Zeit schon verplant.
"Beim nächsten Mal vielleicht,
wenn es dann eine ruhige Stunde gibt,"
meinte er.
Sie nickte stumm,
verbarg ihre Traurigkeit
hinter einem Lächeln.
Es gab lange kein "Nächstes Mal",
dafür aber dann eine ruhige Stunde.
Es war der Tag ihrer Beerdigung.

Annegret Kronenberg



So oft enttäuscht..
Von dir..
Von mir..
Es war nie jemand da
Wenn ichs gebraucht hätte
Immer allein
Einsam
Verlassen
Liegen gelassen
Weggeschmissen
Mit Füßen getreten..
Geschlagen..
Bin ein nichts..
Das man schlagen darf
So zurechtbiegen wie man es braucht..
Wozu man es haben will
Bin da wo man mich hinhaben möchte
Zusammengekauert in der Ecke
Eingeschüchtert
Voller angst
Sehnsüchtig nach Liebe und Anerkennung
Verzweifelt..
Zusammengesunken am Boden sitzend
Kraftlos..
Unfähig sich zu wehren
Unfähig sich zu schützen
Ausgeliefert..
Benutzt..
Dreck... überall
Dreck und hass
Ich bin dreckig..
Ich werde gehasst..
Allein gelassen und getreten
Und ich bin schuld daran und hab verdient was mit mir passiert


Kästner

Er band, vorm Spiegel stehend, die Krawatte.
Da sagte sie (und blickte an die Wand)

"Soll ich den Traum erzählen, den ich hatte?
Ich hielt im Traum ein Messer in der Hand.
Ich hielt es hoch, mich in den Arm zu stechen,
und schnitt hinein, als sei mein Arm aus Brot.
Du warst dabei. Wir wagten nicht zu sprechen.
Und meine Hände wurden langsam rot.
Das Blut floss lautlos in die Teppichranken.
Ich hatte Angst und hoffte auf ein Wort.
Ich sah dich an. Du standest in Gedanken.
Dann sagtest du: "Das Messer ist ja fort..."
Du bücktest dich. Doch es war nicht zu finden.
Ich rief: "So hilf mir endlich!" Aber du,
du meintest nur: "man müsste dich verbinden".
Und schautest mir wie einem Schauspiel zu.
Mir war so kalt, als sollte ich erfrieren.
Du standest da, mit traurigem Gesicht,
und wolltest nach dem Arzt telefonieren
und Rettung holen, doch tu tatest nichts.
Dann nahmst du Hut und Mantel um zu gehen,
und sprachst: "Jetzt muss ich aber ins Büro",
und gingst hinaus. Und ich blieb blutend stehen.
Ich starb im Traum und war froh darüber..."

Er band, vorm Spiegel stehend, die Krawatte.
Und sah im Spiegel, dass sie nicht mehr sprach.
Und als er sich den Schlips gebunden hatte,
griff er zum Kamm. Und zog den Scheitel nach.




Nun sitz ich hier,
hasse mich,
weil ich es wieder getan habe.
Ich zittere,
weiß nicht warum,
ist es erleichterung?
Ist es wut?
Wut über mich,
weil ich es wiede getan habe,
weil ich noch nicht einmal mich besiegen kann.
Habe wieder verloren gegen mich,
konnte dem Drang nicht standhalten.
Mit zitternden Händen griff ich wieder zum Messer,
mit wirren Gedanken schnitt ich mich,
mit weinenden Augen stellte ich es wieder fest,
ich bin allein, feige und zu schwach zum Leben



Ich kämpfe gegen mich selbst
und verliere.
Jeden Tag verliere ich
und jeden Tag stirbt Hoffnung.
Hoffnung,
die ich nicht mehr ertragen kann,
aussichtslos!
Es ist Aussichtslosigkeit die in mir steckt.
Zu töten alles in mir.
Erleichterung finde ich nur beim Messer,
erleichterung nur für kurze Zeit.
Bis zum nächsten mal



Mein Körper hat überlebt,
alles was passierte.
Doch meine Seele,
ringt mit dem Tod.
Sie will endlich wieder leben,
doch Erinnerungen versperren den Weg.
Es gibt kein durchkommen,
Erinnerungen zu viele.
Versuche zu entkommen,
sie zu durchbrechen,
doch es gelingt nicht.
Schaffe es nicht,
muss kämpfen,
meiner Seele ein neues Leben schenken,
Gedanken vom Messer ablenken!



Angst vor Nähe
Angst zu weinen
Angst verletzt zu werden
Angst zu erzählen was ist
Angst zu erzählen was war



nich von mir geschrieben geschrieben!


Die Tür fällt zu, - sie ist gegangen. Ich fühl mich wie ein Tier: gefangen!
Geh bitte nicht, bleib doch daheim! Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.
Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt. Ich hätte mich so gern versteckt.
Doch nirgends werd ich sicher sein... vor IHM, ich mache mich ganz klein.
Ganz langsam öffnet sich die Tür. Oh Gott, - zaub´re mich weg von hier!
Ich bin noch da... ER kommt herein.
Komm Kind, - du darfst jetzt Mama sein!.
Vor Angst fall ich aus meinem Bett. ER kommt zu mir, und tut ganz nett.
Tut nicht mehr weh, - komm her ich blase Oh... wie ich diese Worte hasse!
Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb. Nein - will ich schrei´ n, DU bist ein Dieb!
DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen. Ich will nicht diese Dinge machen!
Ich muss mit raus... hab keine Wahl. Jede Minute wird zur Qual.
Ich zähl sie mit: vier, fünf, sechs, sieben... Ich würd´ am liebsten tot hier liegen.
Ich fühl´ s rumor´ n in meinem Bauch. Na kleine Frau, gefällt´ s dir auch?
Am liebsten würd´ ich IHN bespucken. Doch hab schon Angst, IHN anzugucken...
Die Zeit ist um... es ist vorbei. Du weißt, das wissen nur wir zwei.
Das muss unser Geheimnis bleiben, sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!
Sie glaubt dann nämlich dass du lügst, und stiehlst, und and´ re auch betrügst.
Und weil sie´s dann nicht schafft allein, steckt sie euch alle in ein Heim!
Ich hab´s gelernt - ich darf nichts sagen. Wem auch??? - es stellt ja niemand Fragen!
Ich geh ins Bad, will sauber sein. Der Schmutz zieht in die Seele ein!
Ich werd nie sauber! - Nie im Leben!!! Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...
kein Mensch kann diese Last ertragen. Die wir als Kind erfahren haben!
Ich bring IHN um....ich hasse IHN! Ich hab bis heut IHM nicht verzieh´ n...
und heut noch lieg ich oft im Bett,- ganz klein - und suche ein Versteck.
Ich bin jetzt groß, erwachsen schon. Habe zwei Mädels und ´nen Sohn.
An meiner Seite ist ein Mann... dem ich fast voll vertrauen kann.
Fast voll... denn immer bleibt ein Rest. Der mich nie voll vertrauen lässt.
Und das hat ER zuweg gebracht, in jeder Mama-Papa-Nacht
Ich hab geschwor´n, das nie ein Mann... dass meinen Kindern antun kann.
Lass nie ihr kleines Herz zerstör´n... werd vorher stumme Schreie hör´n!
Denn jedes Kind hier hat das Recht... dass Mann die Finger von ihm lässt!.
Und alle kleinen Kinderseelen... sind da zum lieben,- nicht zum quälen!
Sie können doch nur uns vertrau´n! Wir sollten nicht zur Seite schau´n..wenn sie uns bitten:
Bleib daheim...

wir sind doch sonst mit IHM allein!