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geschrieben am 23.02.2003

Es ist ein schöner Tag, der Wecker klingelt und das Mädchen steht auf. Sie hat letzte Nacht wirklich schlecht geschlafen, wie jede Nacht. Nun ist sie froh, dass die Nacht zuende ist. Sie steigt aus ihrem Bett und hat eigentlich recht gute Laune. Sie macht sich ihr Frühstück. Dann zieht sie sich an. Nun muss sie zur Schule. Sie geht nicht gern hin, obwohl sie recht gut ist und gar keine Probleme hat. Nach der Schule geht sie immer nach Hause. Ihr Vater ist schon dort, liegt auf dem Sofa, sie geht schnell und leise in ihr Zimmer, denn er soll sie nicht hören. Doch meist tut er es doch. Seitdem er seinen Job verloren hat, ist er den ganzen Tag zuhause und trinkt. Nicht so wie früher. Er kam immer gegen vier nachhause, brachte ihr was mit und spielte ein wenig mit ihr, dabei trank er ein Bier. Am Abend war er dann meist schon ganz betrunken. Doch davon bekam sie damals noch nicht so viel mit, nur von den Streitereien ihrer Eltern. Sie sah wie ihre Mutter oft weinte, doch sie war noch klein und konnte nichts machen. Nun ist er den ganzen Tag zu Hause. Kann sich auf sie konzentrieren, auf sie und seinen Alkohol. Er hört, wenn sie in ihr Zimmer geht und kommt hinterher. So ist es auch an diesem Tag. Sie weiß, was nun passieren wird. Er findet einen Grund zum Streiten. Sie wird nichts sagen, denn sie hat Angst, oder sie wird ihn anschreien, denn sie hat Angst. Dann wird er zuschlagen. Sie weiß es. Und es passiert, wie nur zu oft. Aber heute wird sie nicht weinen, sie wird sich wehren. So passiert es, er kommt rein, brüllt, weil sie den Geschirrspüler noch nicht ausgeräumt hat. Sie sagt sie macht es gleich, doch das ist ihm nicht schnell genug. Da sieht sie seine Hand auf sich zu kommen. Ihr Kopf knallt gegen das Bett. Sie hat Nasenbluten, nun ist sie so geladen, läuft auf ihn zu und schubst ihn aus ihrem Zimmer. Er fällt, das hört sie. Doch sehen kann sie nichts, denn sie hat die Tür geschlossen und lehnt dagegen, damit er nicht mehr rein kann. Sie hört, dass er gegen die Tür klopft, dann ist ruhe. Sie lehnt noch immer gegen die Tür, sie weint doch wieder und hat Angst. Nun hämmert es gegen die Tür, sehr laut. Sie öffnet die Tür und ihr Vater steht mit einem Hammer vor der Tür. Er will zu schlagen. Doch sie schubst ihn wieder und schlägt zu. Er liegt am Boden. Sie sitzt auf ihm und hält seine Hände fest, damit er sich nicht wehren kann. Er ist zu betrunken um sich gegen ein 8 jähriges Mädchen zu wehren. Sie nimmt ihm den Hammer aus der Hand, geht ins Bad und versteckt ihn da. Jetzt sieht sie in den Spiegel. Ihr Gesicht ist voller Blut, auch die Hände. Sie hat noch immer Nasenbluten. Sie weiß was zu machen ist, es ist nicht das erste Mal. Bald hört es auf zu bluten. Ihr Vater ist in der Zwischenzeit aufgestanden und hat sich wieder aufs Sofa gelegt. Alles ist wieder friedlich. Jetzt macht sie ihre Hausaufgaben und räumt den Geschirrspüler aus. Dann geht sie raus und spielt mit ihren Freunden als wäre nichts gewesen. Am Abend kommt die Mutter nachhause. Ruft das Mädchen nach oben. Will sie begrüßen. Der Vater sitzt wie jeden Abend in der Küche. Sie reden, der Vorfall vom Nachmittag bleibt wie immer unter den beiden. Keiner sagt etwas. Das Mädchen fragt sich, ob er es noch weiß... Es gibt keinen Streit. Es ist fast wie bei allen anderen zuhause. Das Mädchen geht wieder raus, spielt weiter. Sie ahnt, wenn sie nun wieder rein geht, streiten sich ihre Eltern, es geht natürlich um den Alkohol, er soll nicht in die Kneipe gehen. Sie geht hoch und geht gleich durch in ihr Zimmer, versucht zu schlafen, doch die Eltern sind zu laut. Sie steht auf. Sieht wie ihre Mutter vor der Tür steht, will nicht, dass der Vater weg geht. Er schubst sie, zerreist ihr die Hosentaschen und reist ihr den Schlüssel raus. Das Mädchen will dazwischen gehen, doch sie ist doch noch zu klein, nun steht sie zwischen ihren Eltern, weint. Die Mutter versucht sie zu trösten, weint aber auch. Es kann ihr nicht gelingen das Mädchen zu trösten, doch das Mädchen gibt ihr das Gefühl, dass es ihr gut geht. Sie geht wieder ins Bett, weint und schläft irgendwann ein.

Es folgen natürlich noch viele solcher Tage, Monate, Jahre. Sie wehrt sich, hat ein schlechtes Gewissen, denn es endet oft in „Schlägereien“, doch sie will sich nicht mehr schlagen lassen, und wenn doch, dann nicht tatenlos.

Dann wird Ihr Vater krank. Er ist schon fast tot, die Ärzte im Krankenhaus sehen keine Chance mehr. Das Mädchen ist traurig, weint jeden Abend und besucht ihn einmal in der Woche. Er erkennt sie nicht mehr. Aber das stört sie nicht. Es ist doch ihr Vater! Er schafft es, wie ein Wunder. Er kommt in eine Kur. Ein halbes Jahr sieht das Mädchen ihren Vater nun nicht mehr. Sie ist traurig, aber sie sieht auch, dass man anders leben kann. Dann steht er auf einmal unverhofft vor der Tür. Sie freut sich und er sich auch. Doch die Reaktion ihrer Mutter zeigt, dass mal wieder etwas komisch ist. Sie bekommt mit, dass ihr Vater einfach abgehauen ist. Noch am gleichen Abend trinkt er wieder und übergibt sich vor dem Mädchen in der Küche. Nun bricht eine Welt zusammen. Der Tag war schön mit ihm. Sie waren in der Stadt, er hat ihr eine Kette geschenkt. Sie geht mal wieder in ihr Zimmer und weint. Sie wusste, es fängt alles wieder von vorne an. Sie hat es doch in dem halben Jahr so schön gehabt. Und sich so doll gewünscht, dass es so bleibt, der Vater den Alkohol weg lassen kann. Nun hasst sie ihn.

Doch schon bald wird er wieder krank. Er fällt um und kommt wieder ins Krankenhaus, Gehirnblutungen. Das bedeutet erneut Intensiv-Station. Er schafft es und kommt ins betreute Wohnen. Das Mädchen verzeiht ihm wieder alles. Hat ihn doch lieb, es ist doch ihr Vater. Wieder besucht sie ihn einmal in der Wochen und er bleibt ein Jahr trocken. Oft taucht er plötzlich zuhause auf. Das Mädchen darf nicht aufmachen. Manchmal kommt dann die Polizei und bringt ihn wieder zurück. Sie kann nicht mehr, es ist alles viel zu viel für so ein kleines Mädchen. Und auch für die Mutter.

Dann nach ca. einem Jahr kommt er nach hause. Der erste Abend ist schön, aber schon in den nächsten Tagen merkt sie, dass etwas komisch ist. Er ist nicht aggressiv, und auch nicht sturz betrunken, doch es ist was komisch. Nach einigen Wochen sucht sie die Katze unter dem Bett des Vaters, sie findet viele Schnapsflaschen. Ihr wird schlecht und sie muss sich übergeben. Dann weint sie. Es ist wie sie befürchtet hat. Er hat es nicht geschafft. Es scheint, als will er nicht aufhören. Ab den Tag hasst sie ihn. Sie ist mittlerweile 13 Jahre, alt und stark genug um sich gegen seine Aggressionsschübe zu wehren. Sie reden nicht mehr miteinander und sie geht ihm aus dem Weg, es gelingt ihr oft streiterein aus dem Weg zu gehen, jedoch nicht immer.

Bald kommt sie mit einem Jungen aus ihrer Clique zusammen. Es ist eine schöne Beziehung. Ihre erste richtige. Doch bald zeigt sich, dass er seine „Mentalität“ nicht ablegen kann. Er fängt an ihr Vorschriften zu machen. Schon bald hält sie es nicht mehr aus, ständig Rechenschaft über aller ablegen zu müssen. Sie trennt sich. Das war ihre erste Beziehung.

Dann kommt ein neuer Mann in ihr leben. Er ist sehr stark und sie fühlt sich bei ihm geborgen, dass erste mal in ihrem Leben. Es ist schöner als mit allen anderen, er versteht sie, hört ihr zu. Leider Dealt er. Doch für sie hört er damit auf. Sie bemerkt nicht, dass er es hinter ihrem Rücken weiter macht, bis sie einmal seine Jacke anzieht, weil ihre gerade in der Wäsche ist. Sie findet ein paar Pillen und Gras. Als sie ihn dann darauf anspricht, wird er sehr aggressiv, rastet aus und schlägt zu, nicht einmal und nicht zweimal, er schlägt so lange zu, bis sie auf dem Boden liegt. Sie kann sich nicht wehren, er ist zu stark. Sie weint auch nicht, dass tut sie schon lange nicht mehr, sie kennt das Gefühl geschlagen zu werden. Ihr Gesicht tut ihr weh und der Bauch auch. Doch sie sagt nichts mehr, bleibt in der Ecke und bewegt sich nicht. Dann geht er einfach raus. Sie geht so schnell sie kann nach hause. Es klingelt das Telefon, ihr Freund. Er entschuldigt sich, sagt es tut ihm leid und sagt, dass er das Geld vom Dealen braucht, weil er zu wenig verdient. Sie verzeiht ihm, weil sie ihn liebt und glaubt, dass es nicht noch mal passiert. Doch es passiert immer wieder, er nimmt selbst Drogen, sie macht ein paar mal mit. Sie findet das Gefühl schön, doch schon bald bekommt sie Angst, lässt es sein, will nicht abhängig werden. Wenn er was genommen oder geraucht hat, wird er jedes mal aggressiv, schlägt immer wieder zu. Ein paar mal trennt sie sich, doch kommt immer wieder zu ihm zurück.

In einer längeren pause, geht sie mit Freunden auf eine Party, dort hat sie mit einem Jungen, den sie sehr mag, einen one night stand. Doch schon bald bereut sie es. Denn sie liebt ihn und er fühlt nichts dabei. Sie beschließt, es dabei zu belassen. Doch es kommt anders. Sie besucht ihn mit einem Kumpel. Nachdem ihr Kumpel geht, bleibt sie noch, sie will noch mit ihm reden. Er fasst sie an, an den Beinen, am Bauch, sie drückt seine Hand immer wieder weg. Sie will mit ihm reden, über das was zwischen ihnen gelaufen ist. Doch er lässt einfach nicht von ihr ab, grinst sie an, dieses Grinsen, was sie immer so fasziniert hat, doch an dem Tag will sie es nicht sehen, nur ernst mit ihm reden, ihm klar machen, das sie Gefühle für ihn hat und deshalb nichts mehr laufen wird. Sie weiß dass sie nie ne Chance bei ihm haben wird, sie ist einfach zu jung für ihn.

Er lässt nicht von ihr ab, wird immer zudringlicher. Sie spürt seine Hände überall wo sie nichts zusuchen haben, nicht ohne ihr Einverständnis. Sie möchte gehen, er hält sie fest, grinst wieder, sagt er lässt es, sie kann sagen, was sie zu sagen hat. Doch er fasst sie immer wieder an, schließlich drückt er sie gegen das Sofa, zuerst wehrt sie sich noch, bis er ihr ganz einfach ihre Arme über den Kopf legt, ganz einfach mit einer Hand. Da hört sie auf sich zu wehren, merkt, dass sie einfach zu schwach ist und es keinen Sinn macht. Schließt die Augen und wartet, dass er aufhört. Sie liegt einfach da und denkt an anderes. An zuhause und wann es wohl vorbei ist. Dabei weint sie leise und wartet, lässt es über sich ergehen. Lässt sich rumrücken , wie er es will. Er braucht sie nicht mehr festhalten, sie bewegt sich nicht mehr von selbst, irgendwie geht es nicht. Vielleicht sollte sie es einfach mal versuchen, die Gelegenheit nutzen, weglaufen. Vielleicht würde sie es schaffen. Irgendwann spürt sie nichts mehr, macht die Augen auf, denkt es ist vorbei. Sie schaut direkt in seine Augen, er steht über ihrem Kopf, seitlich von ihr und guckt sie an. Nur kurz, dann schließt er die Augen und kommt über ihrem Gesicht. Sie versucht sich abzuwenden, zu langsam, sie bekommt alles ab, er trifft ziemlich genau ihr Gesicht. Er dreht sich um, geht ins Bad. Sie wischt sich ihr Gesicht mit dem Ärmel ab, zieht sich an und geht raus. Erzählt mal wieder niemandem etwas...

Jetzt weiß sie nicht mehr weiter, hat zu keinem Mann mehr vertrauen, bis auf zu ihrem damaligen Freund. Sie treffen sich wieder regelmäßig. Dann, nach einiger Zeit kommen sie wieder zusammen. Er beweist ihr seine Liebe, denn obwohl er nicht weiß warum, lässt er ihr Zeit, er ist nicht nur mit ihr zusammen um mit ihr zu schlafen. Er drängt sie auch nicht, er lässt ihr einfach Zeit. Und dann schlafen sie miteinander, doch sie hat Angst, ist einfach nicht bei der Sache. Danach nimmt er sie in den Arm und weint. Er hat Angst um sie, weil er gemerkt hat, dass sie es nur für ihn macht. Er möchte wissen, was los ist. Sie sagt nichts, weint nur. Und er ahnt wohl, was passiert ist. Daraufhin sagt er, dass er nicht mehr mit ihr schläft, wenn sie es nicht wirklich will. Sie soll einfach ein Zeichen geben, wenn sie soweit ist. Er liebt sie wirklich. Doch er ist wieder oft aggressiv, schlägt sie. Sie macht entgültig schluss. Er läuft hinter ihr her, will sie zurück, doch diesmal ist sie stark, will so nicht mehr weiterleben.

Es folgen noch einige versuchte Beziehungen, doch länger als 2 Wochen halten sie in der Regel nie. Sie liebt ihren ex noch zu doll und vertraut keinem mehr.

Sie fällt jetzt in ein Loch, abends weint sie und dann irgendwann liegt auf ihrem Tisch eine Schere. Sie nimmt sie und schneidet einfach drauf los. Sie zerschneidet ihre Arme ohne daran zu denken, was sie grad macht. Sie fühlt sich gut, hat macht über sich. Dann geht sie einfach ins Bett. Am nächsten Tag sieht sie ihre Arme, denkt sich aber nichts schlimmes dabei, zieht sich an und geht zu Schule. Auch wenn es ihr nicht gut geht, keiner merkt etwas. Sie spielt ein gutes Spiel, indem sie sich vergisst, verdrängt und keine Gefühle mehr zeigt, niemandem. Das mit dem Schneiden vergisst sie schnell, bis sie ihren ex wieder trifft. Alte Gefühle kommen wieder hoch, er ist so lieb. Es geht ihr schlecht und dann denkt sie nur „es hat einmal geholfen, warum kein zweites mal?“ Sie tut es wieder, wieder und wieder. Bald bemerkt sie, dass es wie eine Sucht ist. Doch es ist schon zu spät, sie kann einfach nicht mehr ohne. Und sie denkt, warum soll ich denn auch aufhören, es hilft ihr doch. Ihre Arme sehen jetzt aus, wie ein Schlachtfeld, ab und zu macht sie es an den Beinen und am Bauch, Hände und alle Stellen, wo sie dran kommt. Ihr Messer ist jetzt ihr ständiger Begleiter!

Nach einem Jahr sieht ihr Arzt die Arme, und möchte, dass sie eine Therapie macht, die sie voll motiviert in Angriff nimmt. Ein anderer Arzt verschreibt ihr Anti-Depressiva. Die Tabletten wirken gut. Doch die Therapie bricht sie gleich nach den Probestunden ab. Sie kann einfach nicht reden, will es auch nicht, will es nur vergessen. Die Tabletten setzt sie dann gleich 2mon. später ab. Nun ist sie wieder am Anfang, schneidet sich wieder oft und hat jedes mal ein schlechtes Gewissen danach. Sie weiß, sie wird es nicht schaffen aufzuhören, niemals.

Mittlerweile hat sich bei ihrem Vater ein Nierenschaden rausgestellt, verursacht wahrscheinlich durch den ganzen Alkohol. Das bedeutet, dass er jeden zweiten Tag zur Dialyse muss. Er hat keine Lust dazu und wehrt sich oft dahin zu gehen, das Mädchen muss aufpassen, dass er auch wirklich geht. Oft muss sie dann einen Krankenwagen rufen, der ihn dann abholt. Sie ist total überfordert mit allem, schläft nicht mehr richtig und raucht zu oft Gras, welches sie aber sehr beruhigt und ihr auf eine gewisse Weise seht gut tut.

Dann kommt ihr Vater wieder oft ins Krankenhaus, es stellt sich raus, dass er Krebs hat, ein Tumor im Hals, der ihn langsam auffrisst. Das Mädchen kann nicht mehr, ihr leben war bis jetzt schrecklich und es scheint kein Ende zu geben. Sie versucht auf ihren Vater zu zu gehen, doch sie kann es nicht. Es tut ihr weh, es mit ansehen zu müssen, doch sie kann einfach nicht, kann nicht vergessen was alles passiert ist. Sie weint oft, ist wieder depressiv und sieht ihrem Vater beim langsamen sterben zu...
Und nicht nur Ihm, ihre Freundin hat einen Tumor in der Hüfte, ist allerdings in Chemo-Therapie, die Ärzte meinen zwar das sie gute Chancen hat, aber sie sieht sehr schlecht aus...





Fortsetzung 28.09.2003


Ihr Vater und ihre Freundin sind jetzt tot.
Es ist nichts besser geworden, dass Mädchen hat Schuldgefühle ihrem Vater gegenüber, hat sie sich doch von ihm nicht richtig verabschiedet, ihm nicht gesagt, dass sie ihn lieb hat, jetzt ist er tot und weiß es wahrscheinlich nicht. Das macht sie fertig und treibt sie immer wieder zum Messer. Reden kann sie nicht, weiß auch nicht mit wem, wer versteht denn schon, wer fühlt so wie sie. Sie lässt sich ihren Vater aufbahren , sagt ihm alles, auch wenn sie zu spät ist.
Ihre Freundin hat noch das ABI gemacht, das war wahrscheinlich ihr Ziel. War noch auf der Abi-Fete und ist am nächsten Tag gestorben. Sie war wirklich sehr stark!!! Stärker als das Mädchen je sein wird, denn sie ist schwach, bekommt ihr leben nicht geregelt. Läuft immer wieder aus der Bahn und keiner versteht sie.

Die Beziehung zu ihrem Ex-Freund ist nie wirklich beendet. Sie fängt immer wieder etwas mit ihm an, lässt sich schlagen und liebt ihn trotzdem. Weil er, wenn er clean ist, so lieb ist, ihr auch bei ihren Selbstverletzungen helfen will, aber dieses vorhaben ist zum scheitern verurteilt, da sie wahrscheinlich nie damit aufhören wird/kann. Es ist das einzige Mittel, mit dem sie sich wirklich gut fühlen kann, wenn auch nur für kurze Zeit, sie denkt sich besser kurz als nie!! und lebt ihr beschissenes Leben so weiter, wie es immer war...